Schulsituationsbericht - Albert-Schweitzer-Schule Neu-Isenburg

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Schulsituationsbericht

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(in Bearbeitung!)

Die Albert-Schweitzer-Schule besuchen derzeit etwa SchülerInnen, die in annähernd 50 Nationen ihre Wurzeln haben. Der Anteil der Kinder mit Migrations-hintergrund beträgt um die 60%.

An der ASS unterrichten momentan neunzehn hauptamtliche Lehrkräfte mit fester Stelle (Planstelle). Darüber hinaus sind im Unterricht acht weitere TVH-Kräfte eingesetzt, davon u.a. eine Fachkraft für evangelische Religion sowie ein Fachlehrer für Musik. Weiter eingesetzt sind zwei Kolleginnen für mittlerweile zwei eingerichtete Vorlaufkurse, ein Kollege für den muttersprachlichen Unterricht Türkisch, zwei Sozialpädagoginnen für die Flexible Eingangsstufe, eine ‘Mobile Vertretungsreserve‘ sowie drei weitere Honorarkräfte im Ganztagsbereich. Eine Kollegin ist derzeit längerfristig erkrankt, drei Kolleginnen befinden sich aktuell im Mutterschutz.
Eine Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) hat im Mai 2013 ebenfalls ihren Dienst angetreten.

Die ASS ist angesiedelt an zwei Standorten. Sie besteht aus einer Hauptstelle (Freiherr-vom-Stein-Str.) und einer Zweigstelle (Dependance Buchenbusch,  Eschenweg).

Das Haupthaus entspricht von der Struktur her einer typischen Innenstadtschule. Die überwiegende Anzahl der Kinder wohnt in Hoch- bzw. in Mehrfamilienhäusern.
Ein Teil der Kinder lebt in einem am Stadtrand angesiedelten Wohngebiet, welches überwiegend aus Sozialwohnungen besteht.
In unmittelbarer Nähe ist innerhalb der letzten Jahre ein weiteres Wohngebiet entstanden. Die Familien, die sich dort in Einfamilien- bzw. Reihenhäusern angesiedelt haben, leben in ’gut situierten’ Verhältnissen. Die Elternhäuser der dort wohnenden Kinder sind als ’bildungsnah’ zu bezeichnen.

Bezüglich der Dependance im Buchenbusch gilt ähnliches, das Verhältnis der sozialen Strukturen ist jedoch eher umgekehrt. Ein kleiner Teil der SchülerInnen der Dependance lebt in Hochhäusern oder Wohnblocks bestehend aus Sozialwohnungen sowie einem Asylbewerberheim, ein Großteil der Kinder lebt jedoch in Einfamilienhäusern oder in gehobenen, gepflegten Wohnanlagen (in der Regel bestehend aus Eigentumswohnungen), häufig angesiedelt in verkehrsberuhigteren Bereichen.

Die SchülerInnen in der Zweigstelle teilen sich das 2010 bezogene Gebäude des ehemaligen Abendgymnasiums mit den dorthin ausgelagerten Sprachheilklassen der Friedrich-Fröbel-Schule, der ortsansässigen Förderschule für Lernhilfe.

Die Hauptstelle besteht derzeit aus drei Zügen, die Dependance ist annähernd zweizügig. Die Jahrgänge 1 und 2 werden an beiden Standorten in jahrgangsgemischten Lerngruppen unterrichtet (Flexible Eingangsstufe). Zwei Sozialpädagoginnen unterstützen die Arbeit in den Lerngruppen.

Die Schule bemüht sich seit vielen Jahren um ihre konstante Weiterentwicklung, welche sich unter anderem in der Erlangung der Teilzertifizierung ’Bewegung und Wahrnehmung’, dem ’Gütesiegel Hochbegabung’ sowie in der Zertifizierung als ’Musikalische Grundschule widerspiegelt.

Darüber hinaus wurde 2006 mit dem Aufbau eines Ganztagsbetriebes begonnen. Bis zur offiziellen Anerkennung als Ganztagsschule durch das Land Hessen im August 2012 erfuhr die ASS bezüglich ihrer Schulentwicklungsbelange intensive Unterstützung durch die Stadt Neu-Isenburg.

So wurden im Haupthaus inzwischen jeweils zwei Klassen einer Jahrgangstufe zu Ganztagsklassen umgewandelt. Diese acht Klassen haben an drei Nachmittagen zwischen 14:00 und 15:30 Unterricht.

Die Freizeitvilla (ehemaliger Hort) ist mit der ASS mittlerweile flächendeckend  vernetzt. Über einen Nachmittag hinaus (der inhaltlich mit interessanten und teilweise sehr außergewöhnlichen Angeboten vollständig über das Team der Freizeitvilla abgedeckt wird) unterstützen die ErzieherInnen der Villa die Kinder pro Ganztagsklasse weitere sechs Stunden in der Woche direkt im Unterricht.

In der Dependance besteht derzeit ein Betreuungsangebot bis 14:00 Uhr (seit August 2013 auf Wunsch bis 15:00 Uhr). Durch die Sanierung und den Umbau des alten Abendgymnasiums verfügt auch die Dependance mittlerweile über eine Schulküche mit entsprechendem Speisesaal. So wurde über den Förderverein im November 2010 ein Mittagessensangebot eingerichtet, das gut angenommen wird.

Für die Kinder der Halbtagsklassen beider Standorte findet - organisiert über den Förderverein - von Montag bis Donnerstag eine jeweils eineinhalbstündige Hausaufgabenbetreuung statt.

Im Zusammenhang mit der pädagogischen Gestaltung eines Schul(vormit)tages stehen den SchülerInnen an beiden Standorten eine Turnhalle, ein Musikraum sowie ein PC-Raum zur Verfügung. Das Haupthaus verfügt darüber hinaus noch über einen Werkraum, die Dependance über eine Schülerbücherei.  

Durch die Zertifizierung als ’Musikalische Grundschule’ können die SchülerInnen  sowohl der Halbtags- als auch der Ganztagsklassen an beiden Standorten auf vielfältige musikalische Angebote zurückgreifen.

So besteht für die Kinder des Jahrgangs 3 und 4 über ein entsprechendes AG-Angebot die Möglichkeit, ein Streichinstrument zu erlernen.
Über WPK- (Wahlpflichtkurse für die Ganztagskinder), AG- sowie Musikschulangebote können sie das Flöte-Spielen lernen, sich an Musicalproduktionen beteiligen oder sich in der Schulband einbringen.

Musikalisch weniger interessierte Kindern können zurückgreifen auf Angebote aus den Bereichen Sport (Fußball, Gymnastik / Tanz … ), Sprache (Englisch, Französisch, innerhalb des WPK-Angebotes auch Chinesisch und Spanisch), Naturwissenschaften (Experimentier-AG, Forscher-AG) oder auch aus dem Bereich Publizistik (Zeitungs-AG).

Erwähnenswert ist noch die an der ASS ansässige Schulsozialarbeit mit ihren beiden Sozialarbeiterinnen, welche in Form von Beratungen der Lehrkräfte und der Eltern, in Form von sozialpädagogischer Gruppen- und/oder Einzelfallarbeit, in Form von Interaktionsstunden in den Klassen (u.v.m.) die alltägliche Arbeit mit den SchülerInnen in hohem Maße unterstützen.

Die Albert-Schweitzer-Schule legt großen Wert auf den Bereich ’Soziales Lernen’.
So finden sich auch im Schul-Logo Begrifflichkeiten wie Selbstständigkeit, Verantwortung, Toleranz, Teamgeist, Freude, Vertrauen und  Kreativität wieder, die als richtungweisend bezeichnet werden können.

Unterrichtlich findet oben Genanntes seine Entsprechung in offenen Unterrichtsformen wie der Tages- und Wochenplanarbeit, dem Stationen-Lernen, der Werkstattarbeit, dem projektbezogenen Lernen, dem kreativen Schreiben … sowie in vielen weiteren Formen des kooperativen Lernens.

Jedoch auch außerhalb der Unterrichtszeit bemüht sich die Albert-Schweitzer-Schule in enger Kooperation mit der Freizeitvilla (Betreuung Haupthaus) und den Mittagsmonstern (Betreuung Buchenbusch), den im Logo aufgeführten Begrifflichkeiten entsprechend Rechnung zu tragen.

Über ’Institutionen’ wie die der Klassenräte, des Schülerparlaments (Äquivalent Freizeitvilla: Kinderrat), wie die der Pausenhelfer, der Kinder-Mediatoren … ist es ein erklärtes Ziel, die SchülerInnen Stück für Stück in die Selbstständigkeit zu führen, sie mitbestimmen und (eigen)verantwortlich handeln zu lassen.

Gemeinschaftliche Aktionen und verlässliche Rituale (gemeinsame Frühstückszeit in den Klassen, regelmäßige Ausflüge, Klassenfahrten, Projekttage und -wochen, regelmäßige Spiel- und Sportfeste, Versammlungen in der Turnhalle, gemeinsames Adventssingen und Weihnachtsfeiern, gemeinsame Kino-, Theater-, Opernbesuche, Autorenlesungen, die Verabschiedung des Jahrgangs 4 in der Hugenottenhalle, Flohmärkte, Frühlingskonzerte, Musical-Aufführungen und vieles mehr … ) tragen dazu bei, das ’Wir-Gefühl’ immer wieder zu stützen, immer weiter zu stärken.

Stand: August 2013


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